Die Chin Woo WM Bernau brachte Kampfsportbegeisterte aus verschiedenen Ländern zusammen und förderte neben sportlichen Leistungen auch den kulturellen Austausch sowie die internationale Zusammenarbeit. Athletinnen und Athleten zeigten ihr Können in unterschiedlichen Disziplinen und begegneten einander mit Respekt und Fairness. Für Zuschauerinnen und Zuschauer bot die Veranstaltung spannende Wettkämpfe und Einblicke in die Vielfalt der chinesischen Kampfkunst. Gleichzeitig stärkte das Turnier die Verbindungen zwischen Vereinen, Verbänden und internationalen Gästen.
Der Start einer erfolgreichen Reise
Die Schweizerische Chin Woo Athletic Association reiste vom Donnerstag, 6. August, bis Dienstag, 11. August 2026, an die 18. Chin Woo Kung Fu Weltmeisterschaft nach Bernau bei Berlin. Für die Schweizer Delegation waren es intensive, eindrucksvolle und erfolgreiche Tage, die von sportlichem Ehrgeiz, internationalem Austausch und starkem Zusammenhalt geprägt waren.
Die Veranstaltung „Chin Woo WM Bernau“ bot zudem eine Plattform für den Austausch zwischen den Kulturen und förderte die internationale Zusammenarbeit im Bereich der Kampfkunst.
Nach der Anreise am Donnerstag begann der offizielle Teil der Veranstaltung am Freitag. Neben einer Sitzung des Exekutivausschusses der World Chin Woo Federation und einer Konferenz für die Wertungsrichterinnen und Wertungsrichter fand am Abend die grosse Eröffnungszeremonie statt. Der Einmarsch der teilnehmenden Nationen, traditionelle Löwentänze, Kung Fu Vorführungen, Tänze und musikalische Beiträge sorgten für einen festlichen Rahmen und machten die internationale Bedeutung dieser Weltmeisterschaft sichtbar.
Chin Woo WM Bernau und seine Wettkampftage
Am Samstag und Sonntag standen die sportlichen Wettbewerbe im Mittelpunkt der Chin Woo WM Bernau. Die Arena wurde zu einem Treffpunkt für Kampfkunst, chinesische Kultur und Begegnungen über Ländergrenzen hinweg. Ergänzend zu den Wettkämpfen konnten Besucherinnen und Besucher Kalligrafie erleben, sich an Kulturständen informieren und eine Ausstellung zur Geschichte von Chin Woo besuchen. Damit zeigte die Veranstaltung nicht nur die sportliche Seite des Kung Fu, sondern auch die kulturellen Wurzeln, auf denen diese Kampfkunst beruht.
Die Schweizer Delegation trat in Bernau mit grossem Einsatz und hoher Motivation an. Während der Wettkampftage stellten die Athletinnen und Athleten ihr Können unter Beweis und zeigten, dass sich die sorgfältige Vorbereitung und das regelmässige Training ausgezahlt hatten. Trotz der starken internationalen Konkurrenz gelangen ihnen zahlreiche überzeugende Auftritte.
Am Ende der Weltmeisterschaft durfte sich die Schweizerische Chin Woo Athletic Association über ein herausragendes Ergebnis freuen: Die Delegation brachte neun Medaillen und zwei Pokale mit nach Hause.
Erfolg durch harte Arbeit
Diese Erfolge sind ein Zeichen für die engagierte Trainingsarbeit der Sportlerinnen und Sportler, Trainerinnen und Trainer sowie aller Unterstützenden der Schweizerischen Chin Woo Athletic Association. Die Weltmeisterschaft in Bernau wird dem Team als sportliches Highlight und als gemeinsames, erfolgreiches Erlebnis in Erinnerung bleiben.
Die Tage in Bernau waren damit weit mehr als eine reine Wettkampfreise. Sie boten Gelegenheit, Erfahrungen zu sammeln, Kontakte mit Chin Woo Schulen aus aller Welt zu pflegen und die gemeinsame Begeisterung für Kung Fu zu teilen. Die Erfolge in Bernau werden die Schweizer Delegation sicherlich auch für kommende Trainingsziele und Wettkämpfe motivieren.
Herzliche Gratulation an alle Athletinnen und Athleten sowie an die Trainerinnen, Trainer und Begleitpersonen der Schweizerischen Chin Woo Athletic Association zu diesem grossartigen Erfolg.